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BeitragVerfasst: Do Mär 23, 2017 10:47 pm 
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Ich brauche zum Reifenabziehen oder Montieren, Reifenpaste, Ventilschlüssel, Kompressor, Reifenfüller, zwei Montiereisen 200mm lang(oder länger für die etwas schwächeren) Hammer, Kunststoff und einen Schraubstock:-)
Räder ausbauen ist klar oder?

Decke(ich hoffe mal jeder weiss was das ist) von der Felge:

Luft rauslassen in dem man den Ventileinsatz raus schraubt. Gibt extra Ventielschlüssel oder manche haben Ventilkappen aus Metall wo man Ventile rausschrauben kann. Bei der XJ, ging es NICHT mit einem gerade Ventilschlüssel, bzw meiner war zu lang und ich hatte feste Metallventile in den Felgen. Ich habe es mit Ventilkappe gemacht, immer im Geldbeutel und somit dabei;-). Den Einsatz sauberhalten und beiseite legen, wird wieder gebraucht.
Ist die Luft raus, löse ich die Deckenflanke vom Felgenhorn. Bei alten Reifen geht das schwerer. Bei neuen leichter.. Wenn draufstelllen nicht geht(meistens nie), dann nehme ich den Schraubstock und klemme die Decke zusammen bis sich eine Flanke vom Felgenhorn löst. Manchmal bei sehr alten Reifen, "kleben" die alten Decken förmlich am Felgenhorn und man muss Stück für Stück weiter gehen mit dem Schraubstock und klemmen.
Meistens löst sich nur eine Seite beim Schraubstock und die andere bearbeite ich mit dem Rundstab aus Kunststoff(ca. 30mm stark) und einem Hammer. Nur Hammer ist mir zu heiss, hat mich schon einige schrammen an den Felgen gekostet. Stück Holz geht auch. Ist die Flanke losgelöst von der Felge, dann gehts weiter. Im übrigen bei LKW Reifen/Schlepperreifen nehme ich da schon mal den Vorschlaghammer^^und das dauert...
Achtung, Felge nicht auf den blanken Boden legen, sondern auf eine leere Kiste Bier oder ähnliches, so verkratzt keine Scheibe oder Felge.
Die Deckenflanken müssen zwingend in der Mitte der Felge sein, dort ist der Radius der Felge im kleinsten und die Reifen können über den Felgenrand gezogen/gedrückt werden.
Anschliesend eine Reifenflanke mit dem Montiereisen über den Rand der Felge ziehen. ACHTUNG Die Montiereisen müssen glatt sein, sonst gibt es Macken in der Felge, ein Stück Plastik hilft bei ungeübten und schützt vor Schäden. Gibt es zu Kaufen. Diverse "Billiganbieter" von Montiereisen haben zwei Nasen links und rechts am Montiereisen und die Montiereisen verbiegen sich zu leicht. Ihr wisst ja, wer Billig kauft, kauft zweimal:-)
Flache Seite(leicht gekröpt, wie rum merkt ihr schon)hinter die Reifenflanke setzen, zweites Eisen so ca. 10 cm neben dem ersten ansetzen und nun beide Richtung Felgen Mitte drücken, so dass die Flanke von der Reifendecke über den Felgenrand ist. Ja das kostet etwas Kraft. Als Tipp je kälter Gummi um so schwieriger. Nehmt die Reifen eine Nacht mit in die warme Bude.
Danach ein Eisen halten und mit dem zweiten raus und immer wieder so 4 cm weise hinter den Flankenrand "stechen"die Flanke über die Felge ziehen. Immer schön darauf achten dass die Flanken die noch nicht über der Felge sind schön in der Mitte liegen sonst wird es unnötig schwer mit dem "stechen"und mit dem über den Felgenrand drücken.
Nach ca. 1/3 flutscht es und die erste Flanke ist ausserhalb der Felge.
Felge nun aufrecht hinstellen. Mit einem Eisen die Flanke über die selbe Seite der Felge drücken und halten wie die erste Flanke. Auf die Decke knien und mit dem zweiten Eisen die Flanke nach und nach über den Rand drücken. Wieder nach ca. 1/3 flutscht es und der Reifen ist von der Felge.

Die Decke auf die Felge ziehen.

Wie beim abziehen, auch beim aufziehen, kalte Reifen lassen sich schwierig aufziehen.
Als erstes Laufrichtung prüfen. Steht auf der Decke drauf. Gibt Decken die für Vorne und hinten zugelassen sind. Uffpassen! Mit Reifenmontagepaste die Felgenhorne Innen und aussen einschmieren, die Flanken ebenso. Geht nicht zu sparsam damit um, wer gut schmiert......
Nochmals Laufrichtung prüfen!
Wir beginnen mit stehendem Reifen und Felge. Felge in die erste Flanke stellen. Richtig reindrücken. Nochmals Laufrichtung checken. Jetzt reicht ein Montiereisen. Nun kommt die Seite mit der U Nase zum Einsatz. Dort wo sich Felgenhorn und Flanke berühren 3cm weise die Flanke über das Felgenhorn in die Felge drücken. Dazu die Nase in das Felgenhorn "einhacken" und die Flanke darüber drücken. Weitermachen Stück für Stück(nicht zu viel auf einmal) bis die komplette Flanke in der Felge ist. Felge auf die Kiste legen. Die eine Reifenflanke die noch ausserhalb der Felge ist, ist oben. Händisch soweit über das Felgenhorn drücken wie es geht, Wieder in die Felgenmitte. Danach mit dem Montiereisen weitermachen bis die Decke komplett über die Felge ist. Danach Reifen mit Kompressor aufpumpen. Ohne den Ventileinsatz ein zu schrauben.. Achtung es ploppt ein paar mal etwas. Über die vorgeschriebene Luftdruckwerte aufpumpen. Ich habe es vorne bis 5 bar und hinten bis 6 Bar gemacht. So drückt sich die Decke schön an das Horn. Danach die Luft komplett ablassen, damit sich die Decke entspannnen kann. Eventuelle Fehler sich korrigieren können. Ventileinsatz rein, Felge einbauen, aufpumpen fertig.

War in einer Std mit allem durch.

Probefahrt war ein Traum. Kein Vergleich zu den alten Lasertec. Leider war sie nur kurz, hatte noch einiges vor und danach wars dunkel. Aber man merkte sofort wie leicht die XJ nun in die Kurven fällt. Man muss sie kein bisschen drücken, kann sauber die Linie halten ohne geeiere. Hatte zwar noch ein wenig Luft bei den Lasertec(2mm hinten, 3mm vorne), aber die kurze Ausfahrt hat mir schon gezeigt, jupp das wars wert. Als hätte man ein anderes Mopped.

Gruss Franky

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BeitragVerfasst: Do Mär 23, 2017 11:56 pm 
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Klasse Beschreibung!
Vom Prinzip her ist mir klar, wie es gemacht wird aber mein Reifenjupp nimmt 5 Euro fürs Aufziehen und 4 fürs Wuchten (pro Reifen versteht sich). Das isses mir wert. Ich hab keinen Stress, die ollen Schluffen sind auch gleich weg und gut ist. Respekt fürs Selbermachen aber ohne mich ;-)

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BeitragVerfasst: Fr Mär 24, 2017 1:27 pm 
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ist mir zu riskant mit der Reifenflanke im Schraubstock..Einmal abrutschen mit Montierhebel und die Flanke oder die Wulstfüllung nahe der Drahkerne wird unsichtbar irreparabel beschädigt.
Toll aber Deine Beschreibung, danke!
Die Plackerei tue ich mir nicht an, geschweige fehlt mir mittlerweile der Kompressor (Diebstahl).
Die Frage bleibt, wie man den Reifen aufpumpt wenn die beiden Wulststreifen (Drahtkerne) so dicht beieinander liegen, dass kein Aufpumpen möglich ist.

Ich halte es so wie Zoidberg und schaue bei der Montage genau zu damit nichts verkehrt läuft.
Hin und wieder, wenn´s Taschengeld hergibt oder es mir nicht so gut geht, lasse ich sogar die Räder ausbauen.
Wuchten, Splinte und kostenloser Kaffee satt ist im Preis inbegriffen.

Links für Nichtfachleute :

https://de.wikipedia.org/wiki/Autoreifen" onclick="window.open(this.href);return false;" onclick="window.open(this.href);return false;" onclick="window.open(this.href);return false;


p.s.: ich habe einmal versucht, selbst ein alten Avon Schlauchlosreifen von der Felge meiner FJ abzuziehen.....0-Chance :-)

mit solch einem Gerät klappt das schon besser, lohnt aber nur wenn man semiprofessionell laufend Reifen wechselt.
https://www.youtube.com/watch?v=42bT74NCZSU" onclick="window.open(this.href);return false;" onclick="window.open(this.href);return false;" onclick="window.open(this.href);return false;
Nachteil auch hier: es wird beim Abziehen nicht am Wulst gedrückt sondern direkt daneben.....

meine meinung: besser so: :-)
https://www.youtube.com/watch?v=dVGssOdRGVo
oder so:
https://www.youtube.com/watch?v=bDuux2nzaRU" onclick="window.open(this.href);return false;

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Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.
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BeitragVerfasst: Sa Mär 25, 2017 10:37 pm 
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gerade gelesen..... das unterstützt meine Meinung

http://www.xj-forum.de/bb/viewtopic.php ... ec7#353059

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BeitragVerfasst: So Mär 26, 2017 8:20 am 
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gerhard aus HH hat geschrieben:
ist mir zu riskant mit der Reifenflanke im Schraubstock


Zwei Dinge:

Erstens sind die alten Reifen meistens Müll

zweitens ist es nur bei alten Reifen die an der Flanke kleben, die lange montiert waren.

drittens geht es nur bei schmalen Reifen, die auch in den Schraubstock passen UND die Reifenmontagefirma macht das selbe nur mit Druckluft oder auch mechanisch.
Die Stahleinlage tut man so nicht anders belassten wie die Reifenmontagefirma. Im Gegenteil ich habe es schon Häufig gesehen, dass Sie den Wulst verdrehen..... Das Gummi kann man leichter beschädigen.

Gestern noch beim "kleinen"Mofa vom Sohnemann einen Schlauch eingezogen. Einen habe ich gemacht und einen musste Sohn selber machen und sich was überlegen und MACHEN.
Nur so lernt man es. Wir hatten das Mofa vor 2 Wochen gekauft und erstmal komplett auseinander gelegt^^. Alles gecheckt und neue Teile bestellt. Ich mag Pfusch einfach nicht. Kleines Beispiel: Der Bremszug ging schwer. Schmieren mit Graphitpulver brauchte keine Besserung, also neu. Die Rahmenteile waren gammelig, einmal bearbeitet und mit Unterbodenschutz versiegelt usw. Dann war die Farbe und die Sturzbügel rantzig. Abgebaut und neu lackieren. Freue mich wenn es fertig ist:-) Noch hat er keinen Führerschein(Prüfbescheinigung).

Wie ich schon Schrieb, jedem das seine. Ich mache vieles lieber selbst.
Für mich gehört das schrauben, wie das fahren zum biken.

Gruss Franky

PS: Beim Auto im übrigen auch. Selten dass ich in die Werkstatt fahre. Mittlerweile habe ich sogar ein Auslesegerät(Stardiagnose) von Mercedes Benz. Hatte den Benz vor 2 Jahren mal in der Werkstatt, weil eine Dieselleitung undicht war und der Rippenriemen dadurch ab ist. Ich selber hatte keine Zeit und wollte das in einer eigentlich guten Benz Werkstatt machen lassen, sagte denen was kaputt ist und dass sie mir bitte einen Kostenvoranschlag machen sollen. Gut so, sie wollten 2500,-€ von mir. Hochdruckpumpe sei kaputt und müsse getauscht werden, usw. Ich nur gesagt Finger weg und nichts machen, ich hole das Auto ab. Werkstatt nur, das sei nicht fahrbereit und und und.... Bin dann zu der Werkstatt und habe das Auto auf dem Hof provisorisch repariert und heim geholt(40km). Orginal MB Ersatzteile waren 40€ an Kosten und 2 Std meiner Arbeitszeit. Die Hochdruckpumpe tut heute noch zuverlässig seinen Dienst....
PPS: Beim Mopped hatte ich früher mal einen Schaden am Mopped beim/nach Reifenwechsel(inklusive Ausbau)durch FACHWERKSTATT und der hat mich 1200€ gekostet. Neues Mopped, erster Reifenwechsel und wie so oft, keine Zeit. Auspuff beschädigt beim aufbocken. Kratzer von unten nach oben. Die Werkstatt hat alles abgestritten....seit dem und einigen anderen Vorfällen, mache ich es selbst, wenn ich dabei was kaputt mache, dann war ich wenigstens selber schuld.

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BeitragVerfasst: So Mär 26, 2017 10:15 am 
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Jepp.. ich pflichte Dir bei... alte Reifen sind eh für´n Müll-
Die kann man getrost beschädigen.
Schlauchreifen auf "Schlauchfelgen" sind auch nicht ganz so das Prob.
Geübte Reifenwechsler schaffen das bei TL-Reifen wohl auch mittels Felgenschoner und Montierhebel.
Ein Unterschied besteht dennoch bei der Demontage .
Bei prof. Reifenmontiermasch. hat die Felge einseitig eine feste Auflage und gedrückt wird mit einem sichel- schaufelförmigen, dem Radius der Felge angenäherten Werkzeug. Weder das Felgenhorn noch die Dichtfläche oder der Hump wird bei Demontage oder der späteren Montage zerkratzt, was unmittelbar eine undichte Stelle zur Folge hat. Auch aus diesem Grund (und wegen der besseren Spannmöglichkeit der Felgen) wurden die Reifenmontiermaschinen in unserem Reifenfachbetrieb durch neuere Maschinen ersetzt (das Montage-Werkzeug selbst hat keine Berührung mehr mit der Felge).
Bei richtiger Handhabung war ein Zerkratzen der Dichtflächen von Schlauchlos-Leichtmetallfelgen nahezu ausgeschlossen.
Jetzt, da ich beruflich nichts mehr mit Reifenmontage zu tun habe, überlasse ich das den Profis, schaue ihnen aber über die Schulter.
:wink:

LG Gerhard

edit:
mir wurde eine Felge geschenkt, angeblich ok.
Nicht nur außen sondern auch das Felgenbett war mit weißem Zeug "beschichtet" (ob Lack oder Kunststoffbeschichtet.. keine Ahnung).
Bei näherem Betrachten sah ich Risse in diesem weißen Überzug. Ein Abdichten eines Reifens hielt ich daraufhin für ausgeschlossen. Also habe ich im gesamten Felgenbett das Zeugs sehr mühsam entfernt.
Fazit: jemand hat mit nicht fachgemäßem Werkzeug den alten Reifen demontiert, Felge ist Schrott.
Warum man durch soetwas die Umwelt durch Abgase eines KFZs während des Transportes belastet, erschliest sich mir nicht.
Nein, es muss nicht so bei der Selbstmontage/-Demontage aussehen. Die Gefahr ist jedoch sehr groß.

siehe Foto:
Dateianhang:
beschädigte Felge.jpg


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BeitragVerfasst: So Mär 26, 2017 7:57 pm 
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Ja Reifenwechsel ist so ein Thema. Wer es nicht kann oder sich nicht zutraut, oder auch nicht das richtige Werkzeug dazu hat sollte es lieber bleiben lassen. Ich persönlich mache es lieber selbst, da mir des Öfteren schon meine Felgen versaut wurden.
Nicht immer kann man beim Reifenservice dabei sein, auch sieht man nicht genau wie der Monteur sein Montierhebel ansetzt.
Und schon hat man die Macke im Felgenhorn und wundert sich über den ewigen Druckverlust beim schlauchlosen Reifen. Dann erzählt einem der Reifenheini deine Felgen sind Mist und du mußt zusätzlich Schläuche einziehen.

Bei der Reifenmontage verwende ich Seifenwasser in der Sprayflasche, 32 cm Montiereisen zwei Stück und einen schwarzen Eimer aus dem Baumarkt für einen Euro zum Schutz der Felgenhörner ( als Unterlage der Montierhebel) . Die Reifen zum ablösen auf eine feste Arbeitsplatte legen, Weichholz unter die Felge legen in der Stärke etwa das die Felge gerade liegt. Dann mit Schraubzwingen und mit viel Seifenlauge den Reifen in die Felgenmitte drücken. Danach die andere Seite. Der Rest ist recht einfach. Beim Aufziehen auch mit viel Seifenwasser arbeiten. Bloß keinen Bremsenreiniger verwenden wie gerne auf You Tube beschrieben wird. Wichtig ist zu beachten, das der markierte Punkt am Reifen immer am Ventil sitzt. Das auswuchten sollte natürlich Pflicht sein, da 10 Gramm Unwucht sich bei 160Kmh schon bemerkbar machen. Das Wechseln dauert natürlich schon etwas länger, meine Felge bleibt aber heile. Wichtig zu wissen ist aber auch, der Reifen muss einfach draufgehen, der Reifen darf mit den Montiereisen nicht im Wulst überdehnt werden, da eine Beschädigung nicht ausgeschlossen werden kann.

Ein Wuchtgerät hab ich mir selbst gebaut, kann man auch teuer kaufen. Eine Spindel mit Zentrierspitzen gibt es recht günstig.


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BeitragVerfasst: Mo Mär 27, 2017 2:25 am 
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Schläuche in unsere XJ-Schlauchlosfelgen in Schlauchlosreifen---> NOGO, sorry.
Die Reifeninnenwand ist bei TL-Reifen anders beschaffen (Oberfläche)... der Schlauch reibt sich beim Walken mit der Zeit kaputt.
Die Bohrung fürs Ventil ist bei Schlauchlosreifen auch anders (wird relativ scharfkantig für Schlauchventilstutzen).

Endlosfred guckstu hier:

http://www.xj-forum.de/bb/viewtopic.php ... sc&start=0

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BeitragVerfasst: Sa Apr 01, 2017 9:24 am 
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Ich lass das auch machen in der Wartezeit gibts Kaffee und um die Ecke ne Currywurst :P
Mir langt das Reifenwechseln schon beim Fahrrad :lol:

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BeitragVerfasst: Mo Apr 03, 2017 9:54 am 
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xj biker hat geschrieben:
...
Mir langt das Reifenwechseln schon beim Fahrrad :lol:


Jo, vor allem die Schwalbe "unplattbar" sind recht hartnäckig :-).

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BeitragVerfasst: Mi Apr 05, 2017 9:41 pm 
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Wer hat den mittels Matching seine Reifen / Felgen Kombi schonmal austariert ?
Ich habe schon immer an an der Vorderradfelge im Durchschnitt meist 80
Gramm gebraucht. Nach dem Matching konnte ich auf 40 Gramm reduzieren.


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BeitragVerfasst: Mi Apr 05, 2017 10:22 pm 
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Beiträge: 252
Wohnort: Dortmund
Einen Reifen, mit 80 Gramm, würde ich nicht akzeptieren.
Entweder, man kann durch verschieben auf der Felge, das Gewicht reduzieren, auf unter 25 Gramm oder ich bekomme einen anderen Reifen.

_________________
Gruß aus Dortmund von Siggi

Phantasie, ist oft wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.


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BeitragVerfasst: Sa Mai 06, 2017 9:03 pm 
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Registriert: Sa Jan 10, 2015 8:19 pm
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Na ja,
das waren immer BT 45, von denen ich seit 2000 auf 97000 km schon etliche Sätze runtergerubbelt
habe. Und die waren IMMER zwischen 60-80 Gramm. Warum sollte Bridgestone Schrott produzieren ?
Für mich waren BT 45 bis heute das Maß der Dinge.

Ich glaube es liegt an den Tolerenzen beim Giessen der Alufelge. hinten hatte ich nämlich immer
weniger Gewichte. Da ich die XJ mit 4500km gekauft habe und NIE die Felge überansprucht wurde
kann ich äußere Schäden zu 100 % ausschließen. War beim Reifenwechsel IMMER dabei und hab dem Monteur
auf die Finger geschaut.

Seit dem Matching komme ich wie gesagt mit durchschnittlich 40 Gramm vorne aus.

Grüße
Andreas


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BeitragVerfasst: Mi Mai 24, 2017 8:03 pm 
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Registriert: Sa Apr 18, 2015 8:44 am
Beiträge: 32
Wohnort: Sinntal
Heute wieder mal die XJ bewegt und ich bin immer wieder überrascht, wie leicht sich die XJ sich mit den Conti´s händeln lässt.
Richtig Sportliches Einlenkverhalten trotz des hohen Eigengewichtes, stabiles Kurvenverhalten und Reserven selbst bei feuchter Piste.
Einfach ein geiler Reifen für die XJ.
Jetzt schauen wir nur noch wie lange der Reifen hält:-)

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BeitragVerfasst: Mi Mai 24, 2017 9:26 pm 
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Registriert: Mi Sep 21, 2011 9:31 pm
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Mr.4BB hat geschrieben:
Na ja,
das waren immer BT 45, von denen ich seit 2000 auf 97000 km schon etliche Sätze runtergerubbelt
habe. Und die waren IMMER zwischen 60-80 Gramm. Warum sollte Bridgestone Schrott produzieren ?
Für mich waren BT 45 bis heute das Maß der Dinge.

Ich glaube es liegt an den Tolerenzen beim Giessen der Alufelge. hinten hatte ich nämlich immer
weniger Gewichte. Da ich die XJ mit 4500km gekauft habe und NIE die Felge überansprucht wurde
kann ich äußere Schäden zu 100 % ausschließen. War beim Reifenwechsel IMMER dabei und hab dem Monteur
auf die Finger geschaut.

Seit dem Matching komme ich wie gesagt mit durchschnittlich 40 Gramm vorne aus.

Grüße
Andreas


ich hatte 2x Pech mit BT45.. es stellte sich erst hinterher heraus, dass die Produktion der Gummis aus Brasilien kam. Nach Reklamation achtete ich immer daraus, Pneus aus Japan zu bekommen... seitdem.. immer Top und nie mehr als 30g

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